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Bad News Travels Fast - Tagebuch

Sonntag, 10.01.2010

Auf dem Weg nach Greensboro, NC

Am letzten Sonntag arbeiteten die Bremsen endlich wieder und wir brachen morgens in Richtung Greensboro auf. Nachdem wir das ganze Wochenende damit verbrachten das Monster richtig einzustellen und da wir 4 ganze Tage Zeit für die Reise hatten, gab es keinerlei Grund zu rasen. Also machten wir unseren ersten Halt an einem Truck Stop in Ft. Smith, Arkansas, machten uns ein Mittagessen und ruhten uns etwas aus.

Montag, 11.01.2010

Nach dem Morgenkaffee am Montag war es Zeit einen Lebensmittelmarkt aufzusuchen und unsere Vorräte wieder aufzustocken. Außerdem waren wir noch bei einem Postamt, um unseren Familien Geld nach Hause zu schicken - wie es aussieht, werden die immer knatschig, wenn der Strom abgeschaltet wird...

Danach ging es zu unserem nächsten geplanten Halt in Richtung Nashville, TN weiter. Das Wasser im Laster ist endlich aufgetaut. Zeit für eine Dusche und Mittagessen. Anschließend mussten wir uns eine neue Route nach Greensboro überlegen, da der direkte Weg (I-40) durch einen Felsrutsch blockiert ist. Also nehmen wir eine Umleitung nach Süden oder fahren wir über die Pässe durch das Gebirge im Norden, welche bei Eis eine Herausforderung für einen Lastwagen darstellen?

Mittwoch, 13.01.2010

Am Mittwoch entschieden wir uns für die Berge. Wir kamen problemlos durch und erreichten Greensboro am späten Abend. Die Mitarbeiter des Coliseum waren sehr nett zu uns und erlaubten es, dass wir uns an ihrer Stromversorgung anschlossen. Damit konnten wir unseren Generator schonen und Diesel sparen. Darüber hinaus durften wir auch ihre Waschmaschine benutzen. Normalerweise muss man erst einen Waschsalon suchen, der auch einen Parkplatz für einen Schlepper bietet, um dann den ganzen Tag damit zu verbringen die Maschinen mit Münzen zu füttern. Nach der Wäsche war der Tag auch schon gelaufen.

Donnerstag, 14.01.2010

Am Donnerstag mussten wir nach Winston-Salem für eine Truck-Ausstellung bei Wendy's. Solche Ausstellungen können gut sein, aber auch schlecht. Der Zusatzverdienst ist natürlich nett. Die Fans zu treffen ist großartig. Aber wenn derjenige, der uns gebucht hat keine Werbung macht, weiß eben niemand, dass man da sein wird und man verbringt den Tag damit gerade mal 10 Autogramme zu schreiben. Aber dies war keine dieser Ausstellungen. Der Truck war umgeben mit vielen Leuten, die Fragen stellten und fotografierten. Außerdem waren im Wendy's schon mehr Leute als Sitzplätze vorhanden sind. Also lief es für alle sehr gut. Und ein kostenloses Chili ist auch nicht schlecht.

Freitag, 15.01.2010

Monster Jam in Greensboro, NC

Am Freitagmorgen gingen wir in die Halle und begutachteten den Boden. Der erste Gedanke war, dass dies ein langes Wochenende wird. Ein Hockey-Untergrund mit klebrigem Lehmboden, Straight Line Racing und zwei Stapeln aus Lieferwagen. Außerdem Müllcontainer am Ende der Rennstrecke zum Schutz der Wand und zehn Stufen, die die beiden Stapeln aus Lieferwagen voneinander trennten. Wir waren ratlos, wie wir damit eine gute Show bieten sollen. Klebriger Lehm heißt der Truck dreht sich nicht. Die Stapel mit Lieferwagen waren zu nahe an der Wand, um den Truck zu bremsen, wenn man beide überspringt. Um sie einzeln zu nehmen, war der Raum dazwischen aber zu klein für die Landung. Sieht so aus, als ob man gemächlich durch den Parcours fahren müsste und nur ganz kleine Sprünge zeigen könnte.

Endlich war es Showtime. Durch die Situation in der Halle war es nicht möglich die Trucks zu beobachten. Deshalb weiß ich nicht, wie die Wheelies für die Fans ausgesehen haben. Aber sie scheinen ziemlich normal für unseren Truck gewesen zu sein. Wir bekamen eine 11. Dann kam das Racing. Wir zogen Mopar Magic in der ersten Runde. Es ist immer schwer einen Sims Truck zu besiegen und wir zogen den Kürzeren. So hatten wir Zeit aufzutanken und uns für den Freestyle fertigzumachen.

Unser Freestyle war allerhöchstens als schlecht zu bezeichnen. Wir waren sehr zögerlich. Die anderen Trucks zeigten, dass alle den Freitag genutzt hatten, um die beste Strecke herauszufinden. Wir erzielten eine 15, dafür dass wir alle Hindernisse nahmen, aber nicht mehr.

Samstag, 16.01.2010

Samstag war ein neuer Tag. Nachdem wir die Freitagsshow besprochen hatten und den Parcours abgingen hatten wir diesen besser im Griff. Zeit für eine schnelle Inspektion des Trucks, die Bolzen anzuziehen, die Anschlüsse zu prüfen, die Batterien zu laden und vollzutanken, bevor es los geht.

Der Wheelie Contest ergab ein ähnliches Ergebnis wie am Freitag und wir bekamen erneut 11 Punkte. Wir verbesserten uns im Racing und siegten gegen Reptoid, bevor im Halbfinale gegen Monster Mutt Schluss war. Danach war es Zeit unsere Ideen für den Freestyle umzusetzen.

Die Zeit lief für unseren Freestyle. Nach einigen frühen Sprüngen über die Autostapel war es Zeit zu fliegen. Da Feld Entertainment aus Sicherheitsgründen das Querfahren in kleineren Hallen verbietet, stellten wir uns leicht diagonal am Stapel der Lieferwagen auf, wodurch Bruce über diesen springen und neben dem anderen Stapel wieder landen konnte. Nach dem Lauf ärgerte sich Bruce, dass er nicht mehr Gas gab. Aber wenn man weiß, dass man das, was man kaputt macht, auch wieder reparieren muss, dann kann es schon einschüchternd sein, wenn man über eine Rampe springt und nicht sieht, wo man landen wird. Die Zuschauer genossen seinen Lauf und wir verbesserten uns auf 22 Punkte.

Das war eines dieser Wochenenden, an denen die Trucks und die Fahrer eine schlechte Ausgangslage bekamen und wir gemeinsam das Beste daraus machten.

Fortsetzung folgt...

Kevin
B N Racing
Thunder Nationals in Tulsa, OK



Ergebnisse: Greensboro

Monster Jam - 15.-16.01.2010
Greensboro, NC

Bruce Haney

Bruce Haney
Er verbreitete schlechte Nachrichten mit seinem Monster Truck

Bad News

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Mit freundlicher Genehmigung

Dieses Tagebuch stammt von www.monstertruckcollectors.com und wurde mit freundlicher Genehmigung des Autors übersetzt.